Strandhalle Bremerhaven, Architektonisches Bauwerk in Bremerhaven, Deutschland.
Die Strandhalle ist ein Klinkerbau in der Hermann-Heinrich-Meier-Straße 1, den Julius Hagedorn entwarf und der 1913 fertiggestellt wurde; die Rückseite grenzt an den Willy-Brandt-Platz. Über zwei Salons im Obergeschoss liegt das Turmzimmer, im Erdgeschoss befinden sich ein Wintergarten, das Restaurant „Passat“, eine Bar und die „Captains Table“.
Die Strandhalle wurde 1912 vom Bremerhavener Stadtrat genehmigt und öffnete 1913 ihre Türen für die Öffentlichkeit. Das Gebäude wurde später in den 1950er und 1960er Jahren umfassend renoviert, bevor es 1989 als Restaurant neu eröffnet wurde.
Ab 1911 war die Strandhalle als Warte- und Speisehalle für Angestellte des Norddeutschen Lloyds geplant, vor allem für den Bäderdienst; die Stadtverordnetenversammlung beschloss sie am 13. August 1912. Die Gasträume tragen Schiffsnamen: das Restaurant „Passat“, die Salons „Lloyd“ und „Columbus“ sowie die „Captains Table“.
Die Strandhalle steht in der Hermann-Heinrich-Meier-Straße 1, ihre Rückseite grenzt an den Willy-Brandt-Platz, direkt neben dem Zoo am Meer. Das Restaurant verteilt sich auf drei Ebenen: im Erdgeschoss ein Wintergarten, das Restaurant „Passat“, eine Bar und die „Captains Table“, im ersten Stock die Salons „Lloyd“ und „Columbus“, darüber das Turmzimmer. An der Mauer der Westterrasse ist ein Gedenkstein angebracht.
Das Aquarium im Untergeschoss, 1913 mit dem Gebäude eröffnet, war der Vorgänger des heutigen benachbarten Zoo am Meer. 1928 wurde es um Tiergrotten erweitert, in denen Eisbären, Seelöwen und Seehunde gezeigt wurden, aber auch exotische Tiere, die Seeleute von ihren Fahrten mitbrachten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.473 Mitwirkenden weltweit.