Grönland, Museumsschiff im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Mitte, Deutschland.
Die Grönland ist ein Segelschiff mit einer Länge von etwa 26 Metern, das heute als Ausstellungsstück im Deutschen Schifffahrtsmuseum zu sehen ist. Das Schiff hat einen stabilen Holzrumpf und zeigt die Bauweise von Forschungsschiffen aus dem 19. Jahrhundert.
Das Schiff wurde 1868 für eine Arktisexpedition unter der Leitung von Kapitän Carl Koldewey gebaut und sollte eine Route durch das Packeis finden. Nach dieser Reise verschwand es für über ein Jahrhundert, bis es 1973 wiederentdeckt und zum Museum gebracht wurde.
Der Name "Grönland" verweist auf die Polarforschung, die dieses Schiff prägte. Besucher können heute sehen, wie ein Forschungsschiff des 19. Jahrhunderts ausgestattet war und welche Rolle es in der Erkundung der Arktis spielte.
Das Schiff liegt im Hafen und ist über das Museumsgelände zugänglich, wo man auch andere Schiffe und maritime Ausstellungen sehen kann. Planen Sie Zeit ein, um das Innere des Schiffes zu besichtigen und die engen Räume kennenzulernen, in denen die Mannschaft während der Fahrten lebte.
Das Schiff ist das älteste erhaltene Polarforschungsschiff der Welt und zeigt Techniken der Arktisfahrt, die heute in diesem Detail nicht mehr verwendet werden. Seine Wiederentdeckung nach Jahrzehnten des Verschwindens macht es zu einem seltenen Beispiel für maritime Geschichte, die buchstäblich aus der Vergessenheit zurückkehrte.
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