Brückenanlage zwischen Altem und Neuem Hafen, Brückenkomplex zwischen Häfen in Bremerhaven, Deutschland
Die Brückenanlage besteht aus zwei Hubbrücken, die den Alten und Neuen Hafen durch die H.-H.-Meier-Strasse in Bremerhaven-Mitte verbinden. Die Konstruktion nutzt ein Zahnstangensystem, das beim Öffnen und Schliessen der Brückenbögen eingreift.
Die Brückenanlage wurde 1927 gebaut, um den Alten Hafen mit dem Neuen Hafen zu verbinden, nachdem die vorherige Geeste-Schleuse 1933 gefüllt worden war. Dies war ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Hafeninfrastruktur.
Der imposante Maschinenhaus-Turm zeigt die Ingenieurskunst der 1920er Jahre in seiner Ziegelbauweise und symbolisiert die Bedeutung der Hafenverbindung für die Stadtenwicklung.
Die Brücken haben eine Durchfahrtshöhe von 5,51 Metern und können bei Stromausfällen durch ein spezielles Getriebe manuell bedient werden. Der Zugang ist immer möglich, und Besucher können die technischen Anlagen von außen einsehen.
Drei kleine Maschinenhäuser an jedem Ende enthalten Elektromotoren und ein ausgeklügeltes Getriebesystem, das ohne Strom von Hand betätigt werden kann. Dieses Notfallsystem beweist die Zuverlässigkeit einer über 100 Jahre alten Ingenieurslosung.
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