Paulinenschlösschen, Ehemalige herzogliche Residenz in Wiesbaden, Deutschland.
Das Paulinenschlösschen verfügte über eine symmetrische Anordnung mit zwei durch Pavillons verbundenen Flügeln und einem zentralen Innenhof mit überdachten Gängen an drei Seiten.
Zwischen 1842 und 1845 von Architekt Theodor Goetz als Witwensitz für Herzogin Pauline von Nassau nach dem Tod von Herzog Wilhelm 1839 erbaut.
Die Inneneinrichtung des Paulinenschlösschens enthielt maurische Architekturelemente, die das europäische Interesse des 19. Jahrhunderts an orientalischen Stilen widerspiegelten.
Die Stadt Wiesbaden kaufte das Gebäude 1900 und wandelte es in einen temporären Veranstaltungsort während der Rekonstruktion des Kurhauses um.
Das Gebäude diente als Veranstaltungsort bis Februar 1945, als Luftangriffe die Struktur stark beschädigten, was zum Abriss und zur Umwandlung in einen Parkplatz führte.
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