Ruine Weißenstein, Mittelalterliche Burgruine in Regen, Deutschland.
Weißenstein ist eine Burgruine, die auf einem Bergkamm in 758 Metern Höhe steht und von einem Wehrturm, Wohngebäudetrümmern und Mauerfragmenten geprägt wird. Die erhalten gebliebenen Strukturen zeigen den typischen Grundriss einer mittelalterlichen Bergfestung mit ihren charakteristischen Verteidigungsanlagen.
Die Burg entstand um 1100 und gelangte nach dem Erlöschen des Grafengeschlechts von Bogen 1242 unter die Kontrolle des Herzogs von Bayern. Dies markierte eine grundlegende Veränderung in der Herrschaftsstruktur und der Bedeutung der Festung für die Regionalentwicklung.
Das Schloss war über Jahrhunderte ein Ort von Macht und Verwaltung für verschiedene Herrscherfamilien der Region. Heute erzählen die erhaltenen Räume durch ihre Ausstellung von Kunstwerken und alten Handwerkzeugen von der Lebensweise früherer Bewohner.
Der Weg zur Ruine führt über einen gut begehbaren Pfad hinauf, der von der Stadt aus leicht zu erreichen ist. Man sollte festes Schuhwerk und etwas Zeit mitbringen, denn die Kletterpassagen erfordern Konzentration und Trittsicherheit.
Ein quadratischer Turm wurde im Jahr 1762 speziell als Kornspeicher für die lokalen Zehntabgaben errichtet und zeigt damit eine ungewöhnliche Doppelfunktion. Direkt angrenzend schützt das Pfahl-Naturschutzgebiet einzigartige Quarzgesteinsformationen, die seltene Pflanzenarten beherbergen.
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