Benediktinerkloster Rinchnach, Benediktinerkloster in Rinchnach, Deutschland.
Rinchnach Priory ist ein Benediktinerkloster in der bayrischen Waldregion, das sich in einem Tal mit Flusslandschaft am Hang der Gsengetstein-Bergformation befindet. Die Anlage umfasst mehrere Gebaude, die um die dem Heiligen Johannes dem Taufer geweihte Klosterkirche herum angeordnet sind.
Der heilige Gunther grundete das Kloster im Jahr 1011 als erste dauerhafte Siedlung im Zentralen Bayrischen Wald und erhielt 1029 Landschenkungen von Kaiser Konrad II. Das Priorat erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach Zerstörung durch äußere Angreifer.
Die Klosterkirche trägt den Namen Johannes des Täufers und zeigt die religiöse Verehrung, die diesen Ort über Jahrhunderte geprägt hat. Besucher sehen hier Räume, die von Mönchen für Gebet und Gemeinschaftsleben genutzt wurden und das alltägliche Leben einer Ordensgemeinschaft widerspiegeln.
Das Kloster befindet sich in einem Tal und ist vom Wald umgeben, was ein ruhiges und abgelegenes Besuchserlebnis bietet. Der Ort erfordert eine bewusste Planung, um ihn zu erreichen, da er sich nicht in einer großen Stadt befindet.
Das Kloster wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach durch Angreifer zerstört, etwa durch die Hussiten 1488 und durch ungarische Regimenter 1703, und wurde jedes Mal wieder aufgebaut. Diese wiederholten Zerstörungen und Wiederaufbau zeigen die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft über Generationen hinweg.
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