Ruine Wolfartsweier, Mittelalterliche Burgruine in Wolfartsweier, Deutschland.
Die Ruine Wolfartsweier bewahrt die Fundamente und Erdwerke einer Turmburg aus dem 12. Jahrhundert, die strategisch über der Wettersbachtal-Mündung thronte.
Erstmals in historischen Aufzeichnungen des 12. Jahrhunderts erwähnt, gehörte die Burg bis 1187 den Grafen von Grötzingen, bevor sie unter die Kontrolle der Markgrafschaft Baden kam.
Lokale Legenden erzählen von erbitterten Kämpfen zwischen Raubrittern und Dorfbewohnern, bei denen die Verteidiger Zaunpfähle als Waffen gegen mittelalterliche Angreifer einsetzten.
Besucher können die Ruine über Wanderwege von Wolfartsweierer Parkplätzen erreichen, ohne Eintrittsgebühren und mit Informationstafeln, die historischen Kontext und Rekonstruktionszeichnungen bieten.
Das ursprüngliche Burgmauerwerk wurde 1973 illegal von der Forstverwaltung abgetragen, sodass trotz laufender archäologischer Dokumentationsbemühungen nur noch Fundamente sichtbar sind.
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