Rotehornpark, Park und Kulturdenkmal auf der Werderinsel, Magdeburg, Deutschland.
Der Rotehornpark ist eine großflächige Grünanlage auf einer Elbe-Insel in Magdeburg mit gestalteten Gärten, Seen und verschiedenen Bereichen zum Spazieren und Verweilen. Das Gelände verbindet offene Wasserflächen mit Wegen, Wiesen und Baumbeständen, die eine abwechslungsreiche Landschaft bilden.
Die Anlage entstand ab 1870, als die Stadt Magdeburg Wiesenland auf der Insel erwarb und einen Gartengestalter damit beauftragte, ein Konzept zu entwickeln. Über Jahrzehnte wurde das Areal erweitert und mit verschiedenen Elementen wie Seen und Bauwerken ausgebaut, die es zur heutigen Gestalt formten.
Der Park wird von Bewohnern und Besuchern als grüner Treffpunkt genutzt, wo Menschen spazieren gehen, radfahren und sich am Wasser aufhalten. Die Bauhaus-Ausstellungshalle aus dem Jahr 1927 zeigt, wie moderne Architektur in den öffentlichen Raum integriert wurde und prägt bis heute das Gesicht des Ortes.
Das Gelände ist über mehrere Brücken und Straßenbahnen erreichbar, zudem gibt es einen Fährdienst vom benachbarten Ufer. Parkplätze befinden sich entlang der westlichen Uferkante, von wo aus man bequem zu Fuß verschiedene Bereiche des Parks erreicht.
Ein hohes Steinwerk mit Aussichtsplattform erhebt sich über den Park und bietet weite Blicke über die Stadt und die Elbe. Wer steigen möchte, kann entweder die Treppe nutzen oder einen Aufzug nehmen.
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