Magdeburg, Gotische Domstadt in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Magdeburg ist eine Stadt an der Elbe im Bundesland Sachsen-Anhalt, die zugleich Landeshauptstadt und Hansestadt ist und eine Universität beherbergt. Der gotische Dom steht auf einem erhöhten Platz am Flussufer, während die Altstadt nördlich davon mehrere Plätze, enge Gassen und breite Straßen umfasst, die zum Hauptbahnhof führen.
Otto der Große machte die Stadt im 10. Jahrhundert zu seinem Herrschaftssitz und gründete hier das Erzbistum, wodurch sie zu einem religiösen Zentrum des Reiches wurde. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt 1631 durch kaiserliche Truppen weitgehend zerstört, was als Magdeburger Hochzeit in die Geschichte einging.
Das Stadttheater am Universitätsplatz führt regelmäßig Opern, Schauspiel und Ballettaufführungen auf, während die Bewohner sich in den Cafés und Biergärten entlang der Elbe treffen. In der Altstadt stehen kleine Läden neben modernen Geschäften, und bei Führungen wird manchmal noch von der Zeit erzählt, als die Stadt ein Zentrum des protestantischen Glaubens war.
Die Stadt ist gut an das deutsche Bahnnetz angebunden und hat Autobahnen in mehrere Richtungen sowie einen Binnenhafen am Mittellandkanal. Vom Bahnhof aus erreicht man die Altstadt und den Dom zu Fuß in etwa zwanzig Minuten, und Straßenbahnen fahren durch das Zentrum.
Die Grüne Zitadelle von Magdeburg, ein rosafarbenes Wohngebäude mit unebenen Böden und bepflanzten Dächern, wurde von Friedensreich Hundertwasser entworfen und kurz nach seinem Tod fertiggestellt. Besucher können durch die öffentlichen Bereiche gehen und sehen, wie die Bewohner in Räumen ohne rechte Winkel und mit individuell gestalteten Fenstern leben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.