Gustav Zeuner, Museumsschiff im Wissenschaftshafen, Magdeburg, Deutschland
Die Gustav Zeuner ist ein vollständig genieteter eiserner Kettenschlepper, der 1894–1895 auf der Schiffswerft Übigau bei Dresden gebaut wurde. Die Konstruktion der zweiten Generation umfasste das Bellingrath'sche Kettengreifrad mit 2320 mm Durchmesser, das nach 1918 durch Kettentrommeln ersetzt wurde. Zwei von Gustav Zeuner erfundene Wasserstrahlturbinen, über lösbare Kupplungen mit der Hauptmaschine verbunden, verbesserten die Manövrierfähigkeit an der Kette und frei von ihr.
Das Schiff wurde 1894 in Dresden gebaut und fuhr dann viele Jahre auf der Elbe. Es transportierte Frachten zwischen verschiedenen Häfen, bis es 1931 seinen Dienst beendete.
Das Schiff ist nach dem deutschen Ingenieur Gustav Zeuner benannt und zeigt, wie wichtig Wassertransport für die Industrie im 19. Jahrhundert war. Besucher können sehen, wie solche Schiffe Fabriken und Häfen miteinander verbanden.
Das Schiff befindet sich am Wissenschaftshafen und kann von innen besichtigt werden, wenn genügend Licht vorhanden ist. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Treppen und Gänge eng und steil sein können.
Das Schiff hat zwei separate Wasserturbinen, die über Kupplungen mit dem Motor verbunden sind und unabhängig voneinander arbeiten können. Diese Konstruktion ermöglichte es dem Schiff, flexibel zu manövrieren, auch wenn es nicht an Ketten befestigt war.
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