Taucherschacht II, Museums- und Arbeitsschiff in Magdeburg, Deutschland
Die Taucherschacht II ist ein Spezialschiff, das 1898 in Berlin gebaut wurde und für Arbeiten unter Wasser ausgerüstet war. Das Schiff verfügte über einen vertikal absenkbaren Schacht mit pneumatischen Werkzeugen, die von an Bord installierten Dampfmaschinen angetrieben wurden.
Das Schiff wurde 1898 in der Berliner Werft Wenz & Co gebaut, um Arbeiten beim Bau und der Reparatur von Wasserbauwerken zu unterstützen. Es war eines der wenigen Schiffe seiner Zeit, die spezialisierte Unterwasserarbeiten in Tiefen bis zu 3 Metern ausführen konnten.
Der Name des Schiffes verweist auf seinen Taucherschacht, einen ins Wasser abgesenkten und mit Druckluft wasserfrei gehaltenen Caisson, der Arbeitern den Grund des Flusses bis drei Meter Tiefe zugänglich machte. An Bord trieb eine Dampfmaschine Bohrmaschinen und Drucklufthämmer an; 1971 ersetzte ein Dieselmotor sie.
Der Taucherschacht II steht seit 2018 auf einer Unterkonstruktion an Land im Handelshafen, direkt neben dem bereits restaurierten Kettenschleppdampfer Gustav Zeuner. Die Zugänglichkeit war ab 2020 im Rahmen des entstehenden historischen Schiffsmuseums vorgesehen; die Quellen nennen keine bestätigten Öffnungszeiten, daher sollte man sich vor Ort erkundigen.
Der Tauchschacht war ein mit Druckluft wasserfrei gehaltener Caisson, in dem Arbeiten auf dem Flussgrund bis drei Meter Tiefe möglich waren, etwa Vorbereitungen für Sprengungen. An Bord trieb eine Dampfmaschine Bohrmaschinen und Drucklufthämmer an; 1971 ersetzte ein Dieselmotor sie, der Umbau erfolgte in einer Berliner Reparaturwerft.
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