Westfriedhof, Friedhof und Kulturdenkmal in Stadtfeld West, Magdeburg, Deutschland.
Der Westfriedhof ist eine große Begräbnisstätte mit geometrisch angeordneten Wegen und dekorativen Kreuzungen, die das gesamte Areal durchziehen. Die Anlage verbindet alte und neue Bestattungsformen und bietet überall Blumenbeete sowie springbrunnen, die das Bild prägen.
Die Anlage öffnete ihre Tore 1898 und wurde somit zu einer wichtigen Begräbnisstätte der Stadt. Kurz davor entstanden zwischen 1896 und 1898 eine neogotische Kapelle und erste Grababschnitte, die das Areal bis heute strukturieren.
Der Friedhof prägt das Stadtbild durch seine regelmäßig angelegte Struktur mit verschiedenen Grabstättenbereichen, die unterschiedliche Bestattungstraditionen nebeneinander zeigen. Die Besucher bemerken sofort die sorgfältig gepflegten Blumenbeete und Brunnen, die zwischen den Wegen das Gelände durchziehen und zum Verweilen einladen.
Das Areal ist leicht zu Fuß zu erkunden dank der klaren Wegeführung und der guten Beschilderung an den Kreuzungen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und ausreichend Zeit mitbringen, um sich auf dem großen Gelände zu orientieren.
Auf dem Gelände steht das Freitänker-Denkmal von Carl Krayl, das 1930 errichtet wurde und durch geometrische Formen Konzepte von Leben und Tod darstellt. Dieses Kunstwerk ist eines der wenigen Denkmäler, die sich bewusst mit philosophischen Themen beschäftigen statt religiöser Symbole zu verwenden.
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