Richard-Lehmann-Straße, Denkmalgeschützte Straße in Leipzig, Deutschland.
Die Richard-Lehmann-Straße ist eine vierspurige Verkehrsader im Süden Leipzigs, die drei Kilometer lang durch die Stadtteile Südvorstadt, Thonberg und Connewitz führt. Sie verfügt über separate Fahrradwege und mehrere Brücken, darunter die Schlachthofbrücke und die Markthallenbrücke, die den Verkehr über Hindernisse leiten.
Die Straße wurde 1882 als Kaiserin-Augusta-Straße angelegt und sollte eine südliche Grenzstraße für das wachsende Leipzig bilden. Sie erhielt 1945 ihren heutigen Namen als Tribut an Richard Lehmann, einen Verfechter von Menschenrechten und künstlerischer Freiheit.
Die Straße trägt seit 1945 den Namen des Journalisten Richard Lehmann, der sich gegen die Nationalsozialisten stellte und Künstler schützte. Dieser Name ehrt sein Engagement für Freiheit und künstlerische Vielfalt in der Stadt.
Die Straße ist Teil der Bundesstraße 2 und bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Autos, Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel im südlichen Leipzig. Besucher sollten beachten, dass separate Wege für verschiedene Verkehrsarten vorhanden sind, was den Fußgängern und Radfahrern Sicherheit bietet.
Ein ehemaliger Gasometer an der Straße wurde zum Panometer umgebaut, einem zylindrischen Industriebauwerk, das großformatige Panoramausstellungen beherbergt. Dieses Kunstprojekt nutzt die ungewöhnliche Form des Gebäudes, um immersive 360-Grad-Erlebnisse für Besucher zu schaffen.
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