Schloss Ueckermünde, Renaissanceschloss in Ueckermünde, Deutschland
Schloss Ueckermünde ist eine Renaissanceburg am Ueckerfluss mit südlichem Flügel und Wehrturm, die auf einer künstlichen Anhöhe stehen und von einem wassergefiillten Graben umgeben sind. Das Bauwerk zeigt die typische Grundrissanlage einer Vier-Flügel-Struktur mit Innenhof.
Die Burg entstand 1284 als Festung und wurde unter Herzog Philipp I. von Pommern-Wolgast ab 1546 zum Renaissanceschloss mit vier Fluigeln umgebaut. Diese Transformation macht den Ort zu einem Beispiel des Wandels von mittelalterlicher Befestigung zu herrschaftlicher Residenz.
Das Schloss beherbergt seit 1950 das Haff-Museum, in dem Besucher Funde aus der Vorzeit, Gegenstände zum Fischfang und zur Landwirtschaft sowie Zeugnisse der lokalen Geschichte entdecken können. Diese Sammlung zeigt, wie sehr die Region von ihren Gewässern und ihrer Arbeitswelt geprägt wurde.
Das Schloss liegt an der Adresse Am Rathaus 3 in Ueckermünde und beherbergt ein Museum, das für Besucher zugänglich ist. Der Aufstieg auf den Wehrturm belohnt mit Ausblicken über die Stadt und das Stettiner Haff.
Steinkanonenkugeln aus der Belagerung von 1469 sind im Museum zu sehen und zeugen von mittelalterlichen Konflikten, die diese Region erschütterten. Diese Relikte sind seltene Überbleibsel aus einer Zeit, als Burgen tatsächlich unter Beschuss gerieten.
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