Ueckermünde, Seebad im Landkreis Vorpommern-Greifswald, Deutschland.
Ueckermünde ist eine Küstenstadt an der Mündung der Uecker, wo der Fluss in das Stettiner Haff fließt. Entlang der Hafenmole erstrecken sich Sandstrände, während das Zentrum aus kleinen Gassen und Plätzen nahe dem Wasser besteht.
Das Stadtrecht wurde 1260 nach Lübecker Vorbild verliehen, wobei die Ansiedlung aus einem slawischen Fischerdorf hervorging. Im Mittelalter entstanden Befestigungsanlagen, die den Handel über die Oder schützten.
Im Zentrum steht die Marienkirche aus dem Barock, umgeben von Fachwerkhäusern, die den Marktplatz rahmen. Die Hafenpromenade zieht Spaziergänger an, während an sonnigen Tagen Familien die Strandabschnitte entlang der Lagune nutzen.
Die Anreise erfolgt per Bahn über Pasewalk oder mit dem Auto über die A11, die südlich verläuft. Unterkünfte finden sich in Hafennähe, während die Strände zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar sind.
Südlich erstreckt sich die Ueckermünder Heide, der größte zusammenhängende Wald Vorpommerns, der bis zur polnischen Grenze reicht. Wege durch den Wald verbinden verlassene Dörfer und alte Schneisen aus der Zeit der Grenzüberwachung.
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