Schloss Werl, Mittelalterliche Schlossruine in Werl, Deutschland
Schloss Werl ist eine Burganlage mit vier Ecktürmen und einem großen Innenhof, deren Steinmauern noch heute sichtbar sind. Die Gebäude zeigen die typische Anordnung einer Wehrburg aus der frühen Neuzeit mit ihrer quadratischen Grundform.
Die Bauarbeiten begannen 1519 unter dem Kölner Erzbischof Hermann V., der es als Residenz für besuchende Erzbischöfe nutzte. Die Nutzung endete 1803, danach verfiel die Anlage schrittweise.
Der Rittersaal zeigt mit seinen Schießscharten ursprüngliche Details mittelalterlicher Wehrbauten. Besucher können sehen, wie Soldaten damals diese Öffnungen für den Schutz der Burg nutzten.
Besucher können die erdgeschossige Rundkammer des Rittersaals besichtigen, die originale Details zeigt. Der Besuch ist jederzeit möglich, es gibt aber begrenzte Einrichtungen auf dem Gelände, daher sollte man sich vorher informieren.
Nach dem Abriss von Teilen der Burg 1825 wurden die Steine verwendet, um eine Straße nach Hamm zu pflastern. Dieses Material verbindet die Geschichte der Burg buchstäblich mit der Geschichte der Region.
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