Waldecksches Jagdschloss, Kulturdenkmal Schloss in Geilnau, Deutschland.
Das Waldecksches Jagdschloss ist ein dreistöckiges Herrenhaus mit einem sockelartigen Erdgeschoss und einer breiten zweiarmigen Treppe zum ersten Stock. Das Dach hat Schiefer auf den oberen Ebenen und Staffelgiebel, die der Fassade Charakter verleihen.
Das Jagdschloss wurde 1797 von den Fürsten von Anhalt-Bernburg erbaut, um ihre Jagdaktivitäten in der Gegend zu unterstützen. Der Bau steht in direktem Zusammenhang mit einer Mineralquelle, die 1790 reaktiviert worden war und die Region zu einem Anziehungspunkt machte.
Das Gebäude dient heute als Atelier und Wohnraum für den Maler Thomas Kohl, wodurch künstlerisches Schaffen in dieser Region fortgeführt wird. Besucher können diese lebendige Nutzung von außen wahrnehmen und den Ort als aktiven Treffpunkt für Kunstinteressierte erleben.
Das Innere ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber die Außenfassade kann besichtigt werden. Der Standort liegt direkt an der Lahn-Straße, was die Anfahrt und Orientierung erleichtert.
Auf der anderen Seite der Lahn-Straße existiert die ursprüngliche Mineralquelle noch heute und ist aktiv. Diese räumliche Trennung erzählt von der ehemaligen Verbindung zwischen dem Jagdschloss und seinen thermalen Ressourcen, die das Leben der Gegend einst prägten.
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