Villenkolonie Pasing I, Architekturdenkmal in Pasing-Obermenzing, Deutschland
Die Villenkolonie Pasing I ist ein Wohnviertel mit etwa 120 Grundstucken in Pasing-Obermenzing, das Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Die Haeuser zeigen unterschiedliche Baustile von historischen Formen bis zu modernen Designs und sind auf dem Gelande zwischen Bahn im Sueden, Nymphenburger Kanal im Norden und Westen sowie Offenbachstrasse im Osten angeordnet.
Der Architekt August Exter begann 1892 die Erschliessung dieser Villenkolonie auf landwirtschaftlich genutztem Gelaende und installierte erste Infrastruktur wie einen Wasserturm. 1973 erhielt das Viertel Denkmalschutzstatus, um die Sammlung von Bauten zu bewahren, die den Uebergang von historischen zu modernen Baustilen dokumentieren.
Der Ortsteil verdankt seine Form der Gartenstadtbewegung, die Wohnhaeuser mit Gruenflaechen verband. Die breiten Strassen und die Anordnung der Gebaeude zeigen heute noch, wie man damals Wohnraum und Natur miteinander verbinden wollte.
Der Ort kann zu Fuss oder mit dem Fahrrad erkundet werden und eignet sich am besten bei guter Witterung, um die Details der Architektur und die Gruenflaechen zu schaetzen. Die Umgebung ist ruhig und relativ flach, was macht das Spazieren oder Radfahren angenehm und einfach.
Der Wasserturm von 1892 steht noch immer im Zentrum des Viertels und zeigt die Bedeutung moderner Versorgung in den fruehen Planungen. Heute dient er als visueller Bezugspunkt im Quartier und erinnert an die urspruenglichen Infrastrukturleistungen, die die Siedlung zur modernen Wohnsiedlung machten.
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