Wimbachklamm, Enge Schlucht in Ramsau bei Berchtesgaden, Deutschland.
Die Wimbachklamm ist eine enge Felsschlucht in den Berchtesgadener Alpen, die sich über etwa 500 Meter durch den Kalkstein zieht und dabei bis zu 40 Meter breit ist. Hölzerne Stege führen direkt an den Felswänden entlang und ermöglichen es, die Schlucht zu durchqueren, während der Wimbach tief unten durch das Gestein rauscht.
Die Schlucht entstand am Ende der letzten Eiszeit, als Schmelzwasser tief in den Kalkfels der Alpen einschnitt. Der Wimbach formte den Durchgang in seiner heutigen Gestalt weiter, nachdem sich die Gletscher zurückgezogen hatten.
Der Name Wimbachklamm leitet sich vom Wimbach ab, dem Bach, der die Schlucht durchfließt. Wanderer nutzen den Weg durch die Klamm häufig als Einstieg in die umliegenden Berge, etwa zur Wimbachgrieshütte.
Die Klamm ist in den wärmeren Monaten am besten begehbar, wenn die Holzstege trocken und sicher sind. Da die Böden bei hohem Wasserstand oder Regen rutschig werden können, empfehlen sich feste Wanderschuhe mit gutem Profil.
Das Wasser des Wimbachs wirkt oft milchig weiß, weil es winzige Gesteinspäne aus dem Kalkstein mit sich führt. Dieses Phänomen ist in Kalksteinschluchten der Alpen verbreitet und zeigt, wie aktiv der Bach weiterhin am Fels arbeitet.
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