Maria Himmelfahrt, Filialkirche in Ramsau bei Berchtesgaden, Deutschland.
Maria Himmelfahrt ist eine Filialkirche in Ramsau bei Berchtesgaden mit zwei markanten Holztürmen, deren Schindeldächer das Bergprofil prägen. Das Gebäude folgt einer symmetrischen Grundform sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung und wirkt trotz einfacher Konstruktion sehr ausgewogen.
Der Bau dieser Kirche begann 1731 und endete 1732 unter der Herrschaft von Fürstabt Cajetan Anton Notthafft von Weißenstein. Sie entstand in einer Zeit religiöser Verschiebungen in der Region Berchtesgaden, als neue Gotteshäuser erforderlich wurden.
Der Name verweist auf das Marienfest der Himmelfahrt, das bis heute in der Kirche begangen wird. Die Fresken an der Decke und die Votivtafeln in der Galerie zeigen, wie Gläubige ihre Gebete und Dankbarkeiten sichtbar gemacht haben.
Der Weg zur Kirche ist steil und führt von der St.-Sebastian-Kirche bergaufwärts, was ein wenig Kondition erfordert. Das Gebäude liegt auf etwa 763 Metern Höhe und ist am besten zu Fuß erreichbar, wobei man Zeit für die Wanderung einplanen sollte.
Die Deckenmalerei zeigt lateinische Inschriften und stellt Ereignisse dar, die mit der Weihe des Gotteshauses verbunden sind. Solche Darstellungen von Gründungsmomenten in Deckengemälden sind in dieser Region selten anzutreffen.
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