Klausbachhaus, denkmalgeschütztes Gebäude in Ramsau, Bayern
Das Klausbachhaus ist ein denkmalgeschütztes Bauernhaus aus Stein und Holz, das sich am Eingang zum Klausbachtal befindet. Das zweistöckige Gebäude mit seinem charakteristischen hölzernen Balkon an drei Seiten beherbergt heute das Besucherzentrum des Berchtesgaden-Nationalparks mit Ausstellungen zur lokalen Natur und Geschichte.
Das ursprüngliche Bauernhaus entstand 1757 in Unterau bei Berchtesgaden als Wohnstätte der Familie Laroslehen. Im Jahr 1944 wurde das Gebäude durch Luftangriffe beschädigt und verfiel anschließend über Jahrzehnte, bis es 1992 dem Nationalpark geschenkt wurde.
Das Klausbachhaus trägt den Namen des nahen Klausbaches und zeigt die Lebensweise der Bergbauern, die früher hier siedelten. Besucher können die traditionelle Architektur und die einfache Gestaltung des Hauses sehen, die typisch für Bauernhöfe dieser Region sind.
Das Haus ist leicht vom Berg-Pass-Straße aus zu erreichen und dient als Startpunkt für Wanderungen ins Klausbachtal. Es gibt keine direkte Parkplatz am Gebäude selbst, aber Besucher können ihr Auto in der Nähe abstellen oder von Wanderwegen aus zu Fuß ankommen.
Das Gebäude wurde 1992 von seinem ursprünglichen Standort an einen neuen Ort verlegt, wobei jeder Stein und Balken nummeriert und sorgfältig wieder zusammengesetzt wurde. Diese aufwendige Restaurierung ermöglichte es, das historische Bauwerk zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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