Ehemaliges Fürstbischöfliches Jagdschloss, Ehemaliges fürstbischöfliches Jagdschloss in Hövelhof, Deutschland.
Jagdschloss Hövelhof ist ein Jagdhaus aus Stein in der Gemeinde Hövelhof in Nordrhein-Westfalen, das von mehreren Nebengebäuden wie Küche, Stall und Tierhaus umgeben ist. Der gesamte Komplex bildet ein zusammenhängendes Ensemble, das den Alltag des 17. Jahrhunderts widerspiegelt.
Fürstbischof Dietrich Adolph von der Recke ließ das Gebäude 1661 für Jagdausflüge in der Senne-Region erbauen. Ab 1715 wandelte sich der Ort zu einem Pfarrhaus, als der erste ständige Geistliche Levinus Richter dort Wohnung nahm und Unterricht anbot.
Der Ort trägt den Namen der Familie von Hövel, die das Anwesen über Generationen prägte. Heute erinnern die Gebäude an die Zeit, als hier Unterricht stattfand und das Schloss das Zentrum des dörflichen Lebens war.
Das Gebäude steht an der Schloßstraße 9 und ist von außen das ganze Jahr über zu sehen. Der Innenbereich ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich und erfordert Voranmeldung.
Das Schloss wird oft übersehen, obwohl es eine Schule war, in der Schüler Gebühren zahlten, um vom ansässigen Klerus unterrichtet zu werden. Diese Doppelfunktion als Jagdhaus und später als Schulraum macht es zu einem besonderen Beispiel für die Umnutzung von Gebäuden in der Region.
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