Wunderbau, Architektonisches Denkmal im Stadtteil Elberfeld, Wuppertal, Deutschland
Das Wunderbau ist eine zweigeschossige Villa in Elberfeld mit zehn Fensterachsen, die durch vertikale Mauerwerksstreben in drei Bereiche unterteilt ist. Das Gebäude wurde vollständig aus Naturstein errichtet und zeigt die robuste Bauweise des 18. Jahrhunderts.
Das Haus wurde 1754 für den Kaufmann Peter vom Heydt errichtet und überstand den Zweiten Weltkrieg dank seiner zwei Meter dicken Mauern. Obwohl Dach und Innenraum zerstört wurden, blieb die massive Steinstruktur intakt.
Das Gebäude dient seit 1973 als Zentrum einer Pfingstgemeinde, die ihre Gottesdienste in den gewölbten Kellern abhält. Diese Nutzung verleiht dem Ort eine spirituelle Bedeutung, die über seine ursprüngliche Funktion als Wohnhaus hinausgeht.
Das Gebäude befindet sich in der Straße Am Wunderbau und liegt etwa zwei Kilometer vom Hauptbahnhof Wuppertals entfernt. Die Lage ist zu Fuß erreichbar, erfordert aber etwas Wanderzeit durch das Stadtviertel.
Das ursprüngliche Anwesen war mit aufwendig gestalteten Terrassengärten ausgestattet, die in den Fels gehauen und mit Quellen, Wasserfällen und Grotten verziert waren. Diese kunstvollen Außenanlagen erinnerten an antike Hängegärten und sind heute nicht mehr erhalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.