Wuppertal, Industriemetropole in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Wuppertal ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen, die sich über 16 Kilometer entlang der steilen Ufer der Wupper erstreckt und durch zahlreiche Grünflächen geprägt wird, die zwei Drittel des Stadtgebiets bedecken. Die Siedlung verteilt sich auf Hügel und Täler, wobei Wohngebiete, Gewerbegebiete und Parks eine zusammenhängende städtische Landschaft mit wechselnden Höhenlagen bilden.
Die Städte Barmen, Elberfeld, Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel schlossen sich 1929 zu einer Gemeinde zusammen, die zunächst Barmen-Elberfeld hieß und ein Jahr später in Wuppertal umbenannt wurde. Die industrielle Entwicklung der Region im 19. Jahrhundert hatte bereits zuvor zu einem engen Austausch zwischen den Nachbarorten geführt.
Das Von-der-Heydt-Museum zeigt Gemäldesammlungen, die Besucher durch verschiedene Epochen führen, während im Theater am Engelsgarten regelmäßig Aufführungen stattfinden. In den Stadtteilzentren treffen sich Anwohner in kleinen Cafés und auf Wochenmärkten, wo lokale Produkte und Backwaren den Rhythmus des Alltags prägen.
Der Hauptbahnhof in Elberfeld dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und verbindet die Stadt mit regionalen und überregionalen Bahnlinien in ganz Deutschland. Busse und die Schwebebahn ergänzen das Nahverkehrsnetz und erleichtern die Fortbewegung zwischen den verschiedenen Stadtteilen über unterschiedliche Höhenlagen hinweg.
Die Wuppertaler Schwebebahn verkehrt seit 1901 und ist die älteste elektrische Hängebahn der Welt, die in 8 Metern Höhe über Straßen und in 12 Metern Höhe über dem Fluss fährt. Fahrgäste können während der Fahrt durch die Fenster direkt auf die Dächer der Häuser und die Wasseroberfläche blicken.
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