Hofeshaus Lütterkus-Heidt, Renaissance-Fachwerkhaus in Wuppertal, Deutschland.
Das Hofeshaus Lütterkus-Heidt ist ein Fachwerkhaus aus der Zeit um 1600 in Wuppertal mit klassischen Merkmalen des Berg-Hauses. Der Bau kombiniert robuste Holzkonstruktionen mit Renaissanceelementen und umfasst mehrere Wohneinheiten auf etwa 500 Quadratmetern.
Peter Lüttringhaus und seine Frau Katharina erbauten das Haus um 1600 auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Das Gebäude erlebte die Pest von 1612 und überstand die ersten Jahre des Dreißigjährigen Krieges.
Das Haus zeigt die Berg-Architektur, die in dieser Region typisch war und Einflüsse der Renaissance aufweist. Man erkennt an den Details und der Bauweise, wie Menschen hier vor einigen hundert Jahren lebten und bauten.
Das Haus liegt an der Emilstraße 44-46 in Wuppertal und ist von außen sichtbar. Als Wohngebäude in Nutzung ist eine Besichtigung des Inneren nicht immer möglich, aber die Architektur lässt sich von der Straße aus beobachten.
Das Haus ist eines der letzten Überbleibsel der Agrargeschichte im südlichen Barmen, nachdem die Industrialisierung und die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs große Teile des Viertels verändert haben. Seine Erhaltung macht es zu einem seltenen Beispiel für die ländliche Vergangenheit dieser heute urbanen Gegend.
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