Wuppertaler Schwebebahn, Schwebebahn in Wuppertal, Deutschland
Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine Hochbahn mit hängenden Wagen in Wuppertal, Deutschland, die sich über 13,3 Kilometer erstreckt und zwanzig Haltestellen miteinander verbindet. Die Strecke verläuft größtenteils über dem Fluss Wupper und teilweise über Straßen in einer Höhe zwischen acht und zwölf Metern.
Der Betrieb begann im März 1901 und verband die damals noch unabhängigen Städte Barmen, Elberfeld und Vohwinkel, bevor diese zu Wuppertal zusammengelegt wurden. Die Anlage entstand nach den Plänen von Eugen Langen, der ein neuartiges Transportsystem für das schmale Tal entwickeln wollte.
Die hängenden Wagen bewegen sich oberhalb der Wupper und über Straßen hinweg, sodass Fahrgäste beim Blick nach unten den Fluss oder das Stadtgeschehen unter sich beobachten können. Diese Perspektive macht jede Fahrt zu einem Erlebnis, bei dem man die Stadt aus einer ungewohnten Höhe kennenlernt.
Die Züge verkehren regelmäßig den ganzen Tag über, wobei die Fahrt von einem Ende zum anderen etwa dreißig Minuten dauert. Man kann an jeder beliebigen Haltestelle zusteigen und hat von den Fenstern aus durchgehend Blick auf die Umgebung.
Die Bauweise mit nur einer Schiene, an der die Wagen von oben hängen, unterscheidet diese Bahn von fast allen anderen städtischen Verkehrsmitteln weltweit. Seit über 120 Jahren fährt sie nach demselben Prinzip und gilt damit als die älteste elektrische Hängebahn, die noch in Betrieb ist.
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