Wuppertaler Uhrenmuseum, Uhrenmuseum in Wuppertal, Deutschland
Das Wuppertaler Uhrenmuseum war ein Museum für Zeitmessinstrumente in Wuppertal, das etwa 2000 Objekte auf 300 Quadratmetern zeigte. Die Sammlung reichte von ägyptischen Wasseruhren und römischen Sonnenuhren bis hin zu modernen Atomuhren.
Georg Abeler gründete 1958 dieses Uhrenmuseum, basierend auf einer Sammlung, die er 1955 aus dem Nachlass des Anwalts Heinrich Nils Antoine-Feill übernahm. Das Museum bewährte sich über mehrere Jahrzehnte als Anlaufstelle für Liebhaber der Zeitmessung.
Das Museum war ein Ort, an dem die Handwerkskunst von Uhrmachern aus verschiedenen Epochen sichtbar wurde, besonders bei den kunstvoll gestalteten Pendeluhren aus dem Barock. Besucher konnten die aufwändige Verzierung und technische Präzision dieser Stücke unmittelbar erleben.
Das Museum schloss am 10. September 2016 dauerhaft seine Türen, und die umfangreiche Sammlung wurde in den folgenden Monaten versteigert. Heute ist ein Besuch des Ortes nicht mehr möglich, da keine Ausstellung mehr stattfindet.
Das Gebäude war mit einem musikalischen Glockenspiel an der Fassade ausgestattet, das täglich Melodien spielte. Zudem zeigte eine Weltzeitenuhr auf dem Dach die Uhrzeit in verschiedenen Städten der Welt gleichzeitig an.
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