Wälsebachtalbrücke, Eisenbahnbrücke der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg
Die Wälsebachtalbrücke ist eine Eisenbahnbrücke aus Spannbeton bei Kirchheim, die sich über 720 Meter erstreckt und zwei Gleise über ein Tal führt. Die Konstruktion nutzt eine Kette von vier großen Bögen in der Mittelsection, um schwere und schnellfahrende Züge stabil zu tragen.
Der Bau der Brücke begann 1986 und wurde 1988 fertiggestellt, als Teil eines größeren Projekts für die Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg. Das Bauwerk hat sich über mehr als 30 Jahre als zuverlässiger Teil des Hochgeschwindigkeitsschienennetzes bewährt.
Die Brücke ist nur für den Zugverkehr zugänglich und nicht für Fußgänger oder Fahrzeuge befahrbar. Das Umland bietet ruhige Wanderwege mit Blick auf die Tallandschaft und die Bogenstruktur der Brücke.
Das Fundament der Brücke nutzt spezielle hohle Betonblöcke, um mit dem weichen und unebenen Untergrund umzugehen. Diese Lösung ermöglichte es, die Struktur stabil zu halten, während sie 280 Kilometer pro Stunde schnelle Züge trägt.
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