Wühlischplatz, Platz in Berlin
Der Wühlischplatz ist ein kleiner Park mit dreieckiger Form in Friedrichshain, umgeben von Wühlischstraße, Holteistraße und Sonntagstraße. Er bietet Rasenflächen, Wege aus kleinen Steinen, Bänke zum Sitzen und einen Spielbereich mit Sandkasten und Federschaukeln.
Der Platz entstand im späten 19. Jahrhundert auf Grund, das von der Familie Wühlisch der Gemeinde gespendet wurde. Die ursprüngliche Absicht war, dort eine Kirche zu bauen, doch aus Geldmangel wurde nur der Grünbereich entwickelt und 1903 nach der Familie benannt.
Der Platz trägt den Namen von David August Wühlisch, einem Kaufmann und Landbesitzer aus dem 19. Jahrhundert, dessen Familie das Grundstück der Gemeinde schenkte. Hier treffen sich täglich Nachbarn und Familien, und der Ort zeigt, wie Bewohner von Friedrichshain ihren Alltag in einem kleinen, grünen Raum mitten in der Stadt gestalten.
Der Park ist mit den Straßenbahnlinien M13 und 21 sowie dem Bus 240 leicht zu erreichen. Besucher finden ausreichend Bänke zum Ausruhen und können den Platz zu jeder Tageszeit nutzen, ohne besondere Öffnungszeiten einzuhalten.
Der Platz beherbergt eine ungewöhnliche Brunnenskulptur aus dem Jahr 1978: ein Nilpferd aus Bronze mit Wasser aus den Nasenlöchern und zwei Jagdszenen-Figuren auf seinem Rücken. Das Kunstwerk wurde 1991 gestohlen, aber 1996 originalgetreu wiederhergestellt.
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