Synagoge und Gemeindezentrum Hospitalstraße, Religiöses Gebäude im Hospitalviertel, Stuttgart, Deutschland
Die Synagoge und das Gemeindezentrum Hospitalstraße bestehen aus einem würfelförmigen Gebetssaal, der von zwei Seitenflügeln flankiert wird und eine dreiseitige Frauengalerie umschließt. Das Zentrum beherbergt zudem einen Kindergarten, Gemeinschaftsräume, ein rituelles Bad und koschere Speiseeinrichtungen.
Der Bau entstand 1951-1952 auf dem Grundstück der früheren Synagoge, die während des Pogroms im November 1938 zerstört wurde. Der Wiederaufbau war Teil des Bemühens der Gemeinde, nach dem Krieg ihre religiöse Infrastruktur wiederherzustellen.
Die Synagoge ist ein Treffpunkt für die jüdische Gemeinde Württembergs und bietet Raum für Gottesdienste, Bildungsprogramme und gemeinsame Veranstaltungen. Besucher erleben hier lebendige religiöse und soziale Praktiken, die das kulturelle Leben der Gemeinde prägen.
Das Gebäude befindet sich in der Hospitalstraße 36 und ist mit mehreren Bereichen ausgestattet, die verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Ort des Gemeinschaftslebens handelt, daher sind Rücksichtnahme und Respekt für die dort stattfindenden Aktivitäten wichtig.
Die Fenster des Gebäudes wurden vom Künstler Dr. Ulrich Knufinke mit farbigen rechteckigen Mustern gestaltet, die das Innere durchfluten. Ergänzt wird dies durch eine Bronzeskulptur mit dem Titel 'Brennender Dornbusch', die vor dem Eingang liegt.
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