Rotebühlbau, Ehemalige Infanteriekaserne in Stuttgart Mitte, Deutschland
Der Rotebühlbau ist ein ehemaliges Infanteriekasernement im Westen der Stuttgarter Innenstadt, das sich über eine lange Fassade am Rotebühlplatz erstreckt. Das Gebäude mit mehreren Flügeln beherbergt heute Behörden und administrative Einrichtungen.
Das Gebäude entstand zwischen 1827 und 1843 unter der Leitung von Theodor von Landauer und diente danach als Hauptquartier für zwei Infanterieregimenter. Bis zum Ersten Weltkrieg prägte es das militärische Leben in Stuttgart.
Der Innenhof beherbergt mehrere Kriegsdenkmäler wie eine Grenadierplatte und ein Obelisk, die an gefallene Soldaten erinnern. Diese Gedenkstätten prägen das Erscheinungsbild des Platzes und erzählen von der militärischen Vergangenheit des Ortes.
Das Gebäude befindet sich zentral am Rotebühlplatz und ist einfach zu erreichen. Als Verwaltungsgebäude mit öffentlichen Diensten sind die Außenanlagen tagsüber zugänglich, wobei die inneren Bereiche Besuchern normalerweise nicht offen stehen.
Während der Novemberrevolution von 1918 stürmten Demonstranten die Kaserne und zerstörten Waffen- und Kleidungslager. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der lokalen Geschichte und zeigt die politische Rolle des Ortes während der Umbruchzeit.
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