Kloster Himmelpforten, Zisterzienserkloster in Himmelpforten, Deutschland
Das Himmelpforten Konvent ist ein ehemaliges Klostergebaude in Niedersachsen, das zwischen 1300 und 1330 mit gotischen Elementen erbaut wurde. Heute steht die Sankt-Marien-Kirche auf dem fruheren Gelaende und nutzt Teile der ursprunglichen nordlichen Mauer und des Fundamentes.
Das Kloster wurde vor 1255 als Porta Coeli gegrundet und funktionierte ursprunglich als Zisterzienserinnenkloster. Wahrend der Reformationszeit wandelte es sich im 16. Jahrhundert in eine lutherische Einrichtung um und schloss 1647.
Der Ort war ein wichtiger Treffpunkt für Frauen aus wohlhabenden Familien der Region, die hier zusammenleben konnten. Die Gemeinschaft prägte das soziale Leben in der Gegend und bot diesen Frauen eine eigenständige Existenz.
Der Ort liegt in einer erbauerlichen Landschaft, die sich leicht zu Fuss erkunden lasst und von lokalen Wegen gut erreichbar ist. Die umliegenden Gebaude und die moderne Kirche sind von aussen einsehbar und bieten einen guten Eindruck des historischen Layouts.
Die Umwandlung von katholisch zu lutherisch fand unter der Leiterin Gerdruth von Kampe zwischen 1550 und 1555 statt. Diese Veranderung machte das Kloster zu einem Beispiel fur die religioesen Verschiebungen in der Region wahrend einer turbulenten Zeit.
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