Adeliges weltliches Chorfrauenstift St. Fridolin, Säckingen, Römisch-katholische Abtei in Bad Säckingen, Deutschland
Das Säckinger Kloster ist ein Benediktinerkloster auf einer Insel im Rhein mit Gebäuden, die verschiedene Baustile aus mehreren Jahrhunderten zeigen. Der Komplex vereint romanische und gotische Strukturen, die durch spätere Ergänzungen erweitert wurden.
Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert vom irischen Mönch Fridolin gegründet und entwickelte sich von einem Doppelkloster zu einer wichtigen religiösen Institution für die obere Rheinregion. Im Jahr 878 schenkte Kaiser Karl der Dicke das Kloster seiner Frau Richardis mit umfangreichen Ländereien.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort, wo Frauen aus adeligen Familien ausgebildet wurden und großen Einfluss auf die Region ausübten. Heute kann man noch sehen, wie diese Frauen das klösterliche Leben und die Entscheidungen vor Ort geprägt haben.
Der Ort ist heute als Caritas-Zentrum aktiv und bietet Besuchern die Möglichkeit, die Anlage teilweise zu erkunden. Vor einem Besuch sollte man sich über aktuelle Öffnungszeiten und Zugangsregelungen informieren, da der Ort noch als Gemeinschaftszentrum genutzt wird.
Das Kloster war die Heimat der Heiligen Fridolina, einer Märtyrerin, deren Verehrung die Wallfahrtstradition des Ortes für Jahrhunderte prägte. Ihre Reliquien zogen Pilger aus der ganzen Region an und machten das Kloster zu einem bedeutenden Ziel für religiöse Reisende.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.