Holzbrücke, Rheinbrückstrasse, Überdachte Holzbrücke zwischen Bad Säckingen, Deutschland und Stein, Schweiz.
Die Holzbrücke Bad Säckingen ist eine überdachte Fußgängerbrücke aus Eichen- und Fichtenholz, die sich über 206,5 Meter über den Rhein erstreckt. Das Bauwerk verbindet Bad Säckingen auf deutscher Seite mit dem Schweizer Ort Stein und zeigt traditionelle mittelalterliche Konstruktionstechniken.
Das erste dokumentierte Vorkommen der Brücke stammt von 1272, seitdem überstand sie zahlreiche Überschwemmungen und kriegerische Zerstörungen. Große Umbauten fanden zwischen 1700 und 1830 statt, um das Bauwerk nach wiederholten Schäden wiederherzustellen.
Die Brücke beherbergt Kapellen und bunte Statuen von Sankt Franz Xaver und Sankt Johannes Nepomuk, die regionale Handwerkstraditionen widerspiegeln. Diese religiösen Elemente zeigen, wie Brückenbaumeister Glauben und Handwerk miteinander verbanden.
Die Brücke ist täglich begehbar und wird von Fußgängern und Radfahrern als Grenzübergang zwischen Deutschland und der Schweiz genutzt. Besucher sollten beachten, dass die Überquerung am Rhein mit Grenzformalitäten verbunden sein kann.
Während des Kalten Krieges lagerten Sprengstoffbestände in den Pfeilern der Brücke als Sicherheitsmaßnahme. Diese Sprengstoffmagazine wurden erst bei Restaurierungsarbeiten 2014 entfernt und entschärft.
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