Radom Wachtberg, Forschungsradaranlage in Wachtberg, Deutschland
TIRA ist eine Radarforschungsanlage in Wachtberg, bei Bonn, die eine große rotierende Parabolantenne nutzt, um Objekte im Weltraum zu verfolgen. Die Antenne ist in einer markanten weißen Kuppel untergebracht, die das Gerät vor Witterungseinflüssen schützt und einen kontinuierlichen Betrieb ermöglicht.
Die Anlage wurde Mitte der 1960er Jahre gebaut und war Anfang der 1970er Jahre für Satellitenbeobachtungen in Betrieb. Seitdem wurde die Ausrüstung mehrfach modernisiert, um mit den Entwicklungen in der Raumfahrt Schritt zu halten.
Das TIRA gehört zur Fraunhofer-Gesellschaft, einer der größten Forschungsorganisationen Europas, und steht damit für eine lange Tradition angewandter Wissenschaft in Deutschland. Die weiße Kuppel ist im Ort Wachtberg weithin sichtbar und gehört zum vertrauten Bild der Gegend.
Das Gelände ist ein privates Forschungsgebiet und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Kuppel ist jedoch von der Straße aus sichtbar, und offizielle Quellen sowie das Fraunhofer-Institut bieten weitere Informationen über die Arbeit der Anlage.
TIRA kann Objekte in einer Entfernung von mehreren hundert Kilometern abbilden und dabei Details erkennen, die kleiner sind als ein Meter. Diese Fähigkeit macht es zu einem der wenigen Instrumente weltweit, die in der Lage sind, Weltraumschrott so präzise zu kartieren.
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