Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik, Forschungsinstitut in Wachtberg, Deutschland
Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik ist eine Forschungseinrichtung in Wachtberg, die Sensorsysteme für elektromagnetische Messungen von Mikrowellen bis zu Terahertz-Frequenzen entwickelt. Die Arbeit konzentriert sich auf hochpräzise Entfernungsmessungen und die Analyse von Wellenausbreitungseffekten.
Das Institut entstand 1957 aus der Fusion des Instituts für Hochfrequenzphysik mit der Gesellschaft zur Förderung astrophysikalischer Forschung. Diese Gründung ermöglichte die Verbindung von physikalischem Grundlagenwissen mit praktischen Anwendungen in der Radartechnik.
Das Institut arbeitet eng mit deutschen Universitäten zusammen und trägt durch Forschungsprojekte und Doktorandenprogramme zur wissenschaftlichen Ausbildung bei. Diese Zusammenarbeit macht es zu einem wichtigen Teil der technologischen Forschungslandschaft in Deutschland.
Die Einrichtung betreibt spezialisierte Radaranlagen und Labore, in denen elektromagnetische Sensoren unter verschiedenen Bedingungen getestet werden. Besucher sollten beachten, dass die meisten Bereiche nur auf Anmeldung oder mit Führung zugänglich sind.
Die Große Radaranlage TIRA hat mit einer 34-Meter-Antenne detaillierte Bilder der Mondoberfläche aus 385.000 Kilometern Entfernung aufgenommen. Diese Fähigkeit zeigt die außergewöhnliche Präzision, zu der die Technik des Instituts in der Lage ist.
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