Goseriedebad, Art Nouveau Stadtbad in Hannover, Deutschland.
Das Goseriedebad ist ein Badegebaeude mit klassizistischem und Jugendstil-Elementen, das drei Schwimmbecken, zahlreiche Badewannen und ein Dampfbad enthielt. Die Raeume sind heute teilweise von kulturellen Einrichtungen und einem Radiosender genutzt, wobei die urspruenglichen architektonischen Merkmale noch sichtbar sind.
Der Bau entstand zwischen 1902 und 1905 unter Leitung des Architekten Carl Wolff und war lange Zeit das erste groessere Hallenbad der Stadt. Die Schliessungen und Umnutzungen ab den 1980er Jahren markierten das Ende seiner urspruenglichen Funktion als oeffentliches Badehaus.
Der Name verweist auf die Gose, ein traditionelles Getränk aus der Region, das eng mit Hannovers Braukultur verbunden ist. Die Räume zeigen noch heute, wie Badebetriebe des frühen 20. Jahrhunderts strukturiert waren, mit getrennten Bereichen, die gesellschaftliche Unterschiede widerspiegelten.
Das Gebaeude ist zu bestimmten Oeffnungszeiten zugaenglich und verfuegt ueber einen behindertengerechten Eingang fuer Besucher. Wer den Ort erkunden moechte, sollte sich vorher ueber aktuelle Oeffnungszeiten und eventuelle Einschraenkungen informieren, da nicht alle Bereiche staendig offen sind.
Ein Radiosender betreibt sein Studio in einem der frueher von Badegaesten genutzten Schwimmbereiche, waehrend eine Kunstgalerie in anderen Teilen Ausstellungen zeigt. Diese doppelte Nutzung bedeutet, dass der Ort kaum noch wie ein ehemaliges Badehaus wirkt, auch wenn die Architektur dies verraet.
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