Augustinerchorherrenstift Wittenburg, Mittelalterliches Kloster in Niedersachsen, Deutschland
Das Kloster Wittenburg ist ein religiöses Bauwerk mit weißer Kalksteinarchitektur, das auf einem Hügel über dem Leine-Tal gelegen ist und aus dem Mittelalter stammt. Die Anlage zeigt typische mittelalterliche Bauformen und ist heute teilweise erhalten, wobei vor allem die Klosterkirche sichtbar bleibt.
Die Anlage begann als Burgbau und wurde 1328 zu einem Kloster für Augustiner-Mönche umgewandelt, nachdem hier ein Einsiedler Anhänger um sich versammelt hatte. Diese Umwandlung entstand aus einer religiösen Bewegung, die das Gelände von einer militärischen zu einer geistlichen Stätte veränderte.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort für religiöse Gelehrte und Schreiber, die dort Bücher und Dokumente anfertigten. Menschen aus der Umgebung kamen dorthin, um sich geistlich unterrichten zu lassen und an der Arbeit der Mönche teilzuhaben.
Besucher können das Gelände und vor allem die Klosterkirche bei Führungen besichtigen, die von den Freunden der Wittenburger Kirche arrangiert werden. Es ist ratsam, vorher Kontakt aufzunehmen, um Öffnungszeiten und Verfügbarkeit der Führungen zu klären.
Der Hügel, auf dem das Kloster steht, hieß früher Vinie oder Finie und deutet auf eine alte Verbindung zum Weinanbau hin. Der Ort markierte auch eine wichtige Grenze zwischen Territorien und war daher für die umgebende Region von strategischer Bedeutung.
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