Pyramide Garzau, Steinpyramide in Garzau-Garzin, Deutschland.
Die Pyramide von Garzau ist ein Bauwerk mit quadratischer Grundfläche, das vollständig aus rohen Feldsteinen errichtet und mit einer achteckigen Kuppel bekrönt wurde. Der Bau steht etwa 14 Meter hoch und bildet einen markanten Teil der ursprünglichen Gartenanlage.
Der Graf Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau ließ diese Pyramide 1784 als Teil eines umfangreichen Gartenprojekts errichten, das er 1779 begonnen hatte. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, in der Landschaftsgärten mit ungewöhnlichen Bauwerken als Kunstform beliebt waren.
Das Bauwerk trägt Merkmale der Klassik mit einem rekonstruierten Sandsteinportal, das dorische Elemente wie Triglyphen und Metopen zeigt. Diese Details spiegeln die Bewunderung für antike griechische Architektur wider, die zur Zeit seiner Entstehung unter Sammlern und Gärtnern beliebt war.
Das Außengelände ist das ganze Jahr über zugänglich, während Veranstaltungen wie Führungen und Konzerte nach einem festen Programm im Inneren stattfinden. Besucher sollten prüfen, ob Sonderveranstaltungen geplant sind, da diese Zeiten bieten, das Innere des Bauwerks zu erkunden.
Unter der nördlichen Seite befinden sich drei unterirdische Eingänge, die zu gewölbten Kammern führen, wobei die mittlere Passage zu einer rätselhaften Gewölbe-Kammer führt. Diese versteckte Unterwelt wurde als integraler Bestandteil des ursprünglichen Entwurfs angelegt.
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