Alexanderpalais, Zerstörter Palast am Luisenplatz, Darmstadt, Deutschland
Der Alexanderpalais war ein dreigeschossiger Palast am Luisenplatz in Darmstadt, dessen Fassade aus rötlichem Odenwald-Sandstein mit hervortretenden Eckfenstern und zweisäuligen Balkonen an mehreren Ebenen gebaut wurde. Das Gebäude zeigte im westlichen Bereich einen achtachsigen Flügel und auf der Nordseite hohe Fenster mit Sandsteinornamentik, die auf einen Festsaal hindeuteten.
Der Palast wurde 1804 für den preußischen Kriegsrat Moldenhauer erbaut und erhielt seinen Namen später, als er ab 1862 als Residenz für die Kinder des Prinzen Alexander von Hessen diente. Das Gebäude stand bis zum Luftangriff von 1944 auf Darmstadt, bei dem es völlig zerstört wurde.
Der Palast war ein Ort der Zusammenkünfte für die höhere Gesellschaft Darmstadts, die sich in seinen eleganten Räumen zu Veranstaltungen traf. Seine markante rote Fassade aus Odenwald-Sandstein prägte das Stadtbild und machte es zu einem erkennbaren Merkmal der Luisenplatz.
Der Ort ist heute nur durch historische Fotografien und Archivquellen zugänglich, da der Palast während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde und kein Wiederaufbau stattfand. Besucher können die Luisenplatz besuchen, um sich den ursprünglichen Standort vorzustellen, und dort erhältliche Informationstafeln oder lokale Museen konsultieren.
Das Gebäude kombinierte stilistische Elemente aus Barock und Klassizismus, eine Mischung, die es den Palästen in der Umgebung ähnlich machte. Diese Verbindung von Stilen war typisch für die herrschaftlichen Bauten seiner Zeit in der Region Darmstadt.
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