Stausee Rötha, Stausee im Landkreis Leipzig
Der Stausee Rötha ist ein Stausee südlich des Ortes Rötha in Deutschland. Das Gewässer erstreckt sich über eine große Fläche mit flachen Uferbereichen und wird von bewaldeten Bereichen der Pleiße begrenzt.
Der Stausee wurde zwischen 1938 und 1940 von der Sächsischen Werke gebaut, um Wasser für nahe gelegene Kohle-Kraftwerke zu liefern und Überschwemmungen in der Region zu kontrollieren. In den 1960er Jahren wurde ein großer Teil des Sees trockengelegt, um Platz für den Tagebau Witznitz II zu schaffen, wodurch sich die Wasserfläche um die Hälfte verringerte.
Der Stausee Rötha trägt den Namen des Dorfes Rötha, das sich in der Nähe befindet. Die Gegend um den See wird heute von Spaziergängern und Fischern genutzt, die hier Zeit in der Natur verbringen und die Ruhe genießen.
Der See hat gut ausgebaute Wege zum Spaziergang entlang des Ufers und ist leicht zugänglich für Besucher, die die Umgebung erkunden möchten. Das flache Terrain und die offenen Bereiche ermöglichen Aktivitäten wie Spaziergang und Angelei ohne große Schwierigkeiten.
Zwei denkmalgeschützte Pumpenstationen aus dem Jahr 1940 stehen am See und zeugen von seiner ursprünglichen Funktion zur Versorgung der Kohle-Kraftwerke. Diese Bauwerke sind heute stille Zeugen der industriellen Vergangenheit und zeigen, welche technischen Systeme nötig waren, um die Wasserwirtschaft zu bewältigen.
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