Marienkirche, Gotische Wallfahrtskirche in Rötha, Deutschland
Die Marienkirche ist ein spätgotisches Kirchengebäude mit einer fünfachtel Apsis, steilem Schieferdach und einer Innenraumlänge von etwa 25 Metern sowie einer Breite von etwa 12 bis 13 Metern. Das Gotteshaus prägt das Ortsbild von Rötha mit seiner vertikalen Architektur und dient heute als Veranstaltungsort für Gedenkfeiern und Konzerte.
Der Bau des Gotteshauses begann 1510 nach Berichten von Marienerscheinungen, die 1502 unter einem Birnbaum nahe einer Quelle stattgefunden haben sollen. Die Kirche entwickelte sich zu einem Pilgerziel und prägt seit über 500 Jahren das religiöse Leben in der Region.
Der Name des Gotteshauses verweist auf die Marienerscheinungen, die Hirten berichten zufolge 1502 an dieser Stelle erlebten und bis heute die Identität des Ortes prägen. Besucher finden im Innern ein Flügelaltar von 1525 mit der Krönung Mariens und pflanzliche Ornamente, die die religiöse Verehrung widerspiegeln.
Das Gotteshaus steht an der Marienstraße in Rötha und ist heute ein lebendiger Ort für Gedenkfeiern sowie Konzerte auf der wertvollen Orgel. Besucher sollten auf die regelmäßigen Veranstaltungen achten, um die besondere Akustik des Raumes zu erleben.
Die Orgel des Gotteshauses, ursprünglich 1722 erbaut, verließ die Kirche im 20. Jahrhundert für Ausstellungen in Leipzig und Berlin, bevor sie 1960 zurückkehrte. Dieses Instrument ist ein Zeugnis der Wertschätzung, die der Orgelbau in Sachsen genoss.
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