Brautrummel, Trockental im Hohen Fläming im Land Brandenburg
Brautrummel ist ein Trockental im Hohen Fläming in Brandenburg mit sanften Hängen und unterschiedlicher Vegetation aus Kiefern, Eichen und Birken. Das Tal ist etwa zehn Meter tief, erstreckt sich südöstlich und bedeckt fast acht Hektar, wobei der trockene, krümelige Boden das Betreten erleichtert.
Das Tal wurde über Jahrhunderte von Bauern als Weideland für Schafe, Ziegen und Schweine genutzt, wie der Name 'Schweinerummel' andeutet. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fläche aufgegeben und verwilderte, bis seit 2021 durch Beweidung mit Ziegen und Schafen eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands erfolgt.
Der Name 'Brautrummel' erinnert an eine alte Geschichte von Braut und Bräutigam, die bei einem plötzlichen Unwetter in der Mulde überrascht wurden. Diese Legende prägt bis heute, wie Besucher den Ort wahrnehmen und über seine Verbindung zu menschlichen Schicksalen nachdenken.
Das Tal ist leicht zu begehen und bei Regen können sich Wege kurzzeitig mit Wasser füllen, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Besucher sollten den Ort bei jeder Witterung erkunden können, da der Untergrund trotz Nässe begehbar bleibt.
An einem Rastplatz am Wegesrand steht eine hölzerne Kunstinstallation namens 'Ein Bett für den Fläming' des Künstlers Sebastian David, die zum Nachdenken über die Geschichte der Landschaft einlädt. Das Werk aus lokaler Eiche symbolisiert die Suche nach Einheit und Verbindung zwischen Menschen und Land.
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