Oberes Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen, Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg, Deutschland
Das Obere Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen ist ein Schutzgebiet mit steilen Kalksteinfelsen, Buchenwäldern und Mischwäldern, die sich über mehr als 2.700 Hektar erstrecken. Das Gelände wird von der Donau durchflossen und bildet eine abwechslungsreiche Landschaft mit verschiedenen Waldtypen und Flussuferbereichen.
Das Gebiet wurde 2004 als Natura-2000-Schutzgebiet anerkannt und ist seitdem Teil des europäischen Schutznetzes. Diese Ausweisung zielte darauf ab, die vielfältigen Lebensräume und die Biodiversität der Region langfristig zu sichern.
Das Naturschutzzentrum in Beuron bietet Bildungsprogramme über lokale Ökosysteme durch geführte Touren und interaktive Ausstellungen.
Das Gelände kann von acht Gemeinden aus betreten werden, darunter Sigmaringen, Beuron und Fridingen an der Donau, die mehrere Einstiege bieten. Ein Besucherzentrum in Beuron stellt Informationen bereit und bietet geführte Touren zur Unterstützung des Naturverständnisses an.
Das Gebiet beherbergt 17 verschiedene geschützte Lebensraumtypen, darunter natürliche nährstoffreiche Seen und kalkhaltige Felshänge. Diese Vielfalt macht es zu einem besonders wichtigen Ort für seltene Pflanzen- und Tierarten in der Region.
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