Bienertmühle, Industriemühle in Dresden-Plauen, Deutschland.
Die Bienertmühle Plauen ist ein ehemaliger Mühlenkomplex am Ufer der Weißeritz im Dresdner Stadtteil Plauen, bestehend aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Das Ensemble aus Steinbauten, Wehranlagen und Nebengebäuden wurde in den vergangenen Jahrzehnten saniert und wird heute gemischt genutzt.
Die erste Mühle an diesem Standort wurde 1568 erbaut, nachdem eine ältere Anlage an gleicher Stelle aufgegeben worden war. Gottlieb Traugott Bienert übernahm den Betrieb 1852 und verwandelte ihn in einer der größten Getreideverarbeitungsanlagen Sachsens.
Die Bienertmühle liegt im Dresdner Stadtteil Plauen, einem Gebiet, das von der Weißeritz geprägt wurde und lange ein Zentrum der Texil- und Getreideverarbeitung war. Heute verbinden sich in den alten Gebäuden Wohnungen, Ateliers und kleine Geschäfte, was dem Ort eine besondere Mischung aus Geschichte und Alltag verleiht.
Das Gelände liegt an der Weißeritz im Stadtteil Plauen und ist zu Fuß gut erreichbar, besonders von der Plauen-Brücke aus. Der Komplex ist größtenteils öffentlich zugänglich, wobei einige Bereiche privat genutzt werden, was bei einem Besuch zu berücksichtigen ist.
Im Jahr 1858 war diese Mühle eine der ersten in der Region, die Dampfkraft und Wasserkraft gleichzeitig in einem Betrieb einsetzte. Dieser doppelte Antrieb erlaubte es, auch bei niedrigem Wasserstand der Weißeritz ohne Unterbrechung zu mahlen.
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