Haus Klemperer, Kulturdenkmal in Dresden-Dölzschen, Deutschland.
Haus Klemperer ist ein Wohngebäude in Dresden-Dölzschen mit Holzwänden auf einem Steinsockel und einem traditionellen Satteldach mit Ziegeln. Die 1936 angefügte teilweise unterirdische Garage dient als Terrassenfundament und zeigt eine effiziente Raumnutzung auf dem begrenzten Grundstück.
Das Gebäude wurde 1934 errichtet und spiegelt die Bauvorgaben der damaligen Zeit wider, da Behörden ein flaches Dach durch einen traditionellen Giebel ersetzten. 1940 mussten die Bewohner ihr Haus verlassen und suchten Zuflucht in den für Juden ausgewiesenen Häusern der Stadt.
Das Gebäude zeigt die architektonischen Einschränkungen der 1930er Jahre, als die Behörden den ursprünglichen Flachdachentwurf ablehnten.
Das Gebäude liegt in einem Wohngebiet und ist von außen einsehbar, bietet aber keinen öffentlichen Zugang ins Innere. Der beste Blick auf die Architektur und das Gelände erhält man von der öffentlichen Straße aus.
Die Eigentümer wählten trotz finanzieller Einschränkungen eine Holzbauweise, die sich über mehr als acht Jahrzehnte als bemerkenswert langlebig erwies. Diese Materialwahl zeugt von praktischen Überlegungen zur Langzeitwertigkeit des Hauses.
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