Hochbunker Poppelsdorf, Betonbunker in Poppelsdorf, Bonn, Deutschland
Der Hochbunker Poppelsdorf ist ein rechteckiges Betonbauwerk, das sich an den Hang des Kreuzbergs schmiegt und drei Geschosse aufweist. Von hier aus erstrecken sich zwei Tunnelgänge ins Berginnere, die zum Hauptgebäude führen, das sich über mehrere Ebenen verteilt.
Das Bauwerk entstand 1941 als Schutzraum während des Zweiten Weltkriegs und bot Platz für hunderte Menschen während der Luftangriffe. Nach Kriegsende wurde es nicht abgerissen, sondern zu einem anderen Zweck umgenutzt.
Nach dem Krieg nutzte die Universität Bonn das Bauwerk als Studentenwohnheim, und sein Inneres wurde mit Zimmern für Studierende eingerichtet. Die Menschen bezeichneten diesen Ort als ungewöhnliche Alternative zum klassischen Wohnheim in der Stadt.
Das Gelände liegt an einem Hang, daher sollte man mit unebenem Boden rechnen und festes Schuhwerk tragen. Der Zugang erfolgt über einen Weg, der zum Eingang führt, und Besucher sollten sich vorher über die aktuellen Besichtigungsmöglichkeiten informieren.
Die Außenfassade zeigt ein Wandgemälde mit einer Winterlandschaft, das 2022 entstanden ist und Eislläufer darstellt. Die Szene wird durch Inspiration aus niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts geprägt.
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