Scharhörnbake, Rettungsbake in Hamburg-Mitte, Deutschland
Die Scharhörnbake war ein aufragendes Seezeichen an der deutschen Nordseeküste, das Schiffe beim Einfahren in die Elbmündung leiten sollte. Das Bauwerk erreichte eine Höhe von etwa 29 Metern und diente mit seiner charakteristischen Form als zuverlässiger Orientierungspunkt für die Schifffahrt.
Das Seezeichen wurde 1661 von Hamburg errichtet und prägte die Schifffahrt in der Region für über 300 Jahre. Es erfuhr mehrfache Umbauten und wurde schließlich 1979 abgebaut, nachdem es an Bedeutung verloren hatte.
Die Struktur repräsentierte Hamburgs Engagement für maritime Sicherheit und fungierte als Orientierungspunkt für Schiffe durch das Scharhörn Riff.
Der Ort ist nur vom Wasser aus erreichbar und liegt in einem exponierten Bereich der Nordsee. Besucher sollten sich bei lokalen Hafenbehörden über Zugang und Sicherheitsregeln informieren, da die Gegend für ihre anspruchsvollen Wetterbedingungen bekannt ist.
Das Fundament aus Feldsteinen, das sich noch heute in der Nähe von Nigehörn befindet, ist das letzte physische Überbleibsel des Bauwerks. Von 1898 bis 1914 war es das höchste Seezeichen an der Nordseeküste in dieser Region.
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