Graphit-Besucherbergwerk Kropfmühl, Graphitbergwerk und Museum in Hauzenberg, Deutschland.
Das Graphit-Besucherbergwerk Kropfmühl ist ein ehemaliger Abbauort in Hauzenberg, wo Besucher unter die Erde fahren können und dort Ausrüstung sowie Mineralvorkommen sehen. Die Gänge führen bis zu 45 Meter tief und zeigen die Bedingungen, unter denen hier gearbeitet wurde.
Die Grafitförderung in Kropfmühl begann 1870 und führte 1916 zur Gründung der Graphitwerk Kropfmühl Aktiengesellschaft. Aus dieser Zeit stammen die Anlagen, die heute Besuchern zugänglich sind.
Die Führungen werden von Menschen geleitet, die hier selbst gearbeitet haben und ihre persönlichen Erfahrungen mit Besuchern teilen. Man erfährt dabei direkt von ihnen, wie der Bergbau im Alltag funktionierte und welche Techniken verwendet wurden.
Das Bergwerk ist zugänglich von März bis Oktober, und Führungen finden täglich statt. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Untergrund uneben ist und die Temperaturen unter Tage kühl bleiben.
Seit 2016 gibt es das Graphiteum, eine Ausstellung mit interaktiven Displays über Grafitabbautechnologie und Mineralbildung. Diese moderne Ergänzung zur historischen Mine hilft Besuchern zu verstehen, wie das Mineral entstand und verwendet wurde.
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