Burg Freudensee, Mittelalterliche Burg in Bayern, Deutschland.
Burg Freudensee ist ein ehemaliger Herrschaftssitz am gleichnamigen See bei Hauzenberg im Bayerischen Wald. Um 1870 baute die Familie Mörtl die frühere Burgkapelle zu einem Wohnhaus um und errichtete anschließend Stallung und Scheune; die efeuumrankten Gebäude sind bis heute bewohnt. Die Anlage ist als Baudenkmal und als Bodendenkmal verzeichnet.
Die Frühgeschichte der Burg ist unbekannt; sie gehörte wohl bischöflichen Ministerialen oder anderen Adelsfamilien und war möglicherweise längere Zeit verlassen. Im 15. Jahrhundert gelangte sie in den direkten Besitz des Hochstifts Passau und wurde wiederhergestellt. Bischof Georg I. von Hohenlohe (1390–1423) nutzte sie als Jagdschloss. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Burg verlassen und das Pfleggericht aufgelassen; die Weiher blieben bis zur Säkularisation 1805 fürstbischöflich, die das Gebiet an Bayern brachte.
Der spätgotische Flügelaltar der Burgkapelle, um 1500 in der Werkstatt von Rueland Frueauf dem Älteren entstanden, wurde in die Stadtpfarrkirche St. Vitus in Hauzenberg übertragen. Die ehemalige Kapelle ließ die Familie Mörtl um 1870 zu einem Wohnhaus umbauen; die efeuumrankten Gebäude sind bis heute bewohnt.
Das Gelände ist über regionale Wege erreichbar und lässt sich sowohl zu Fuß als auch mit lokalem Transport erreichen. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege und Oberflächen uneben sein können.
Der spätgotische Flügelaltar der Burgkapelle, um 1500 in der Werkstatt von Rueland Frueauf dem Älteren entstanden, wurde in die Stadtpfarrkirche St. Vitus in Hauzenberg übertragen. Die efeuumrankte ehemalige Kapelle, die die Familie Mörtl um 1870 zu einem Wohnhaus umbaute, ist bis heute bewohnt.
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